Du brauchst eine neue Website oder willst die Betreuung deiner bestehenden Seite in bessere Hände geben. Der Markt ist voll von Agenturen, von der Ein-Mann-Agentur bis zum 50-köpfigen Unternehmen. Wie erkennst du, wer wirklich liefert und wer nur gut verkauft? Diese acht Kriterien helfen dir bei der Entscheidung.
Kriterium 1: Echte Referenzen mit nachvollziehbaren Ergebnissen
Jede Agentur zeigt Referenzen. Aber zeigt sie auch die Ergebnisse dahinter? Frag konkret: "Welche messbaren Ergebnisse hat euer Projekt für den Kunden gebracht? Mehr Traffic? Mehr Anfragen? Kürzere Ladezeiten?" Eine gute Agentur kann das beantworten. Eine, die nur Designs zeigt, kann es oft nicht.
Kriterium 2: Transparenz über Subunternehmer
Viele Agenturen vergeben Teile des Auftrags an Freelancer oder andere Agenturen. Das ist nicht per se schlecht, aber du solltest es wissen. Frag offen: "Führt ihr das gesamte Projekt intern durch, oder arbeitet ihr mit externen Partnern?" Wenn die Antwort ausweichend ist, ist das ein Warnsignal.
Kriterium 3: Vertragskonditionen genau lesen
Achte besonders auf:
- Mindestvertragslaufzeiten (12 Monate sind Standard, 24 Monate sollten dich skeptisch machen)
- Kündigungsfristen (3 Monate zum Monatsende ist fair, mehr ist unüblich)
- Was passiert mit deiner Website bei Kündigung? Gehst du leer aus?
- Wer ist im Vertrag als Domain-Inhaber angegeben?
Kriterium 4: Klar definierte Reaktionszeiten
Wie schnell meldet sich die Agentur bei Problemen? Bei einer Website, die direkt mit deinem Umsatz zusammenhängt, ist ein 3-Tage-Rückmeldungsfenster inakzeptabel. Achte auf konkrete SLA-Angaben (Service Level Agreements) im Vertrag. "Wir melden uns so schnell wie möglich" ist keine SLA.
Kriterium 5: Kein Lock-in bei Tools und Zugangsdaten
Du musst jederzeit alle Zugangsdaten besitzen: Hosting, Domain, CMS-Admin, Analytics, Search Console. Eine Agentur, die diese Zugänge nicht sofort herausgibt, oder die eine proprietäre Plattform nutzt, die nur sie betreuen kann, baut einen Lock-in auf. Was das bedeutet, beschreiben wir in unserem Artikel 5 Zeichen einer schlechten Webagentur.
Kriterium 6: Nachvollziehbares Reporting
Was bekommst du monatlich an Berichten? Ein PDF mit Balkendiagrammen ohne Erklärung ist kein Reporting. Gutes Reporting erklärt, was sich verändert hat, warum, und was als nächstes geplant ist. Frag im Erstgespräch nach einem Beispiel-Report.
Kriterium 7: Branchenkenntnis ist nicht entscheidend
Viele Unternehmer suchen eine Agentur, die "Erfahrung in unserer Branche" hat. Das klingt logisch, ist es aber nicht immer. Wichtiger ist, ob die Agentur versteht, wie deine Kunden suchen und was sie zur Conversion bringt. Das ist eine Frage der Methodik, nicht der Branchenzugehörigkeit.
Kriterium 8: Erreichbarkeit vor dem Vertragsabschluss testen
Schreibe eine E-Mail mit einer konkreten Frage und miss die Antwortzeit. Ruf an und schau, wer abnimmt. Wenn eine Agentur vor dem Auftrag schon schlecht erreichbar ist, wird es danach nicht besser. Das Verhalten vor dem Vertragsabschluss ist das realistischste Bild, das du bekommst. Bei rocks.optimize beantworten wir Anfragen innerhalb eines Werktages, das ist vertraglich zugesichert.
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Website-Optimierer und Gründer von rocks.optimize. Hilft KMU dabei, schnellere, sicherere und besser gefundene Websites zu bekommen.
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