Google Search Console Fehler: Was sie bedeuten und was du tun sollst

Von · 02. Juni 2026 · 8 Minuten Lesezeit

Die Google Search Console ist eines der wichtigsten Werkzeuge für deine Website. Doch die Fehlermeldungen können auf den ersten Blick verwirrend wirken. Dieser Artikel erklärt dir die häufigsten Probleme, was sie bedeuten und wie du sie löst.

Crawling-Fehler: Google kann deine Seiten nicht abrufen

Unter "Abdeckung" (Coverage) zeigt dir die Search Console, welche Seiten Google indexiert hat und welche nicht. Häufige Crawling-Fehler sind:

  • 404 - Nicht gefunden: Eine Seite existiert nicht mehr. Richte eine 301-Weiterleitung zur nächstbesten Seite ein.
  • 500 - Serverfehler: Der Server hat beim Abrufen einen Fehler geliefert. Prüfe Hosting-Logs und Plugins.
  • Durch robots.txt blockiert: Deine robots.txt verhindert das Crawling. Prüfe, ob das gewollt ist.
  • Soft 404: Die Seite liefert HTTP 200, sieht aber wie eine Fehlerseite aus (z. B. leere Suchergebnisseite).

Wichtig: Nicht jeder Fehler ist kritisch. Alte URLs, die nie ranken sollten, können ruhig auf 404 stehen bleiben, solange du keine Backlinks darauf verlierst.

Coverage-Probleme: Indexierung verstehen

Die Abdeckung teilt sich in vier Kategorien:

  • Fehler: Seiten, die Google nicht indexieren konnte. Diese musst du priorisieren.
  • Gültig mit Warnung: Seiten, die indexiert sind, aber Probleme haben (z. B. per noindex-Tag auf einer Unterseite).
  • Gültig: Alles bestens.
  • Ausgeschlossen: Seiten, die Google absichtlich oder unabsichtlich nicht indexiert. Prüfe hier "Doppelter Inhalt ohne kanonische URL" und "Per noindex-Tag ausgeschlossen".

Ein häufiger Fehler ist, dass der Relaunch einer Website temporäre noindex-Einträge hinterlässt, die nie entfernt wurden. Das kann Rankings komplett zerstören, wie du im Artikel Website nach Relaunch schlechter bei Google nachlesen kannst.

Core Web Vitals: Warnungen und Fehler

Der Bericht "Core Web Vitals" zeigt, wie schnell und nutzungsfreundlich deine Seiten für echte Nutzer sind. Google unterscheidet:

  • Schlecht (Rot): Seiten, die Nutzer deutlich spürbar langsam sind. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.
  • Verbesserungswürdig (Gelb): Seiten, die knapp unter den Grenzwerten liegen.
  • Gut (Grün): Seiten, die die Grenzwerte einhalten.

Die drei Kernwerte: LCP (Ladezeit des größten Elements), INP (Interaktivität) und CLS (Layoutverschiebungen). Was du bei roten Werten tun kannst, erklärt unser Artikel Core Web Vitals rot: Was tun? Mehr zu den Grundlagen findest du im Core Web Vitals Lexikon-Eintrag.

Manuelle Maßnahmen: Der Worst Case

Unter "Sicherheit und manuelle Maßnahmen" siehst du, ob Google deine Website manuell abgestraft hat. Das passiert selten, aber wenn, ist es ernst:

  • Unnatürliche Links zu dieser Website: Du hast schlechte Backlinks, die gegen Googles Richtlinien verstoßen.
  • Thin Content mit wenig oder keinem Mehrwert: Deine Inhalte werden als minderwertig eingestuft.
  • Gehackte Website: Google hat Schadcode oder Spam-Inhalte auf deiner Website entdeckt.

Bei einer manuellen Maßnahme musst du das Problem beheben und danach in der Search Console einen "Antrag auf Überprüfung" stellen. Ohne diesen Antrag hebt Google die Maßnahme nicht auf.

Sicherheitsprobleme: Nicht ignorieren

Wenn Google Sicherheitsprobleme meldet (Malware, Phishing), muss das sofort behoben werden. Eine kompromittierte Website verliert nicht nur Rankings, sondern zeigt Nutzern auch Warnhinweise im Browser.

Wenn du den Überblick über die Search Console verlierst oder keine Zeit für die regelmäßige Auswertung hast, hilft rocks.optimize: Wir überwachen deine Search Console kontinuierlich und reagieren, bevor kleine Probleme zu großen Rankings-Verlusten werden.

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